Da der feine Herr Rhabarber seine Kreditkarte bis auf weiteres verlegt hat, der Kühlschrank außer einem tiefgefrorenen, halben Broccoli nichts essbares enthält, im Portemonnaie nur ein kleiner Schein und ein halber Fränkli vorhanden sind, muss die lokale Mikroökonomie an ihre Devisenreserven gehen:
Zum 12. Juni 2009 veräußerte die Demokratische Volksrepublik Südzimmer und Föderierte Flurabschnitte weite Teile ihrer Pfandreserven am nationalen Pfandmarkt. Beobachter an den großen Börsen des anliegenden Einzelhandels sprachen von einem günstigen Zeitpunkt für die Umwandlung in Euro, da davon auszugehen sei, dass der Kurs sowohl bei Plastik- als auch bei Glaspfand in der näheren Zukunft nicht weiter steigen würde. Trotz der größeren Menge freiverfügbaren Pfandes auf den Märkten blieben die Pfandpreise bisher weitgehend stabil, lediglich die Derivate „Potts Landbier” (XPLB) und „Obskures Drecksbier In Dummen Flaschen Aus Dortmund” (XWTF) fielen in ihrem Kurs weiter zurück. Die kritische Investition in „Leicht Stinkendes Hansaleergut” (XYUCK) erwies sich hingegen als überraschend wertstabil und notierte zum Abschluss des Handelstages bei 0,0079 USD je Feinunze.
Die weiteren Kurse: Plastik leicht gleichbleibend bei 0,2610 USD je Unze, Tschechisches Grünglas bei 0,0081 USD je Unze und Ostdeutsches Braunglas ebenfalls bei 0,0079 USD. Verlierer des Tages – nicht zuletzt durch den massiven Verkauf seitens der Volksrepublik Südzimmer – ist „Obskures Drecksbier In Dummen Flaschen Aus Dortmund”, welches mit 0,000 USD je Feinunze zum Tagesschluss notierte.
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