Tage zum im Bett bleiben
Einen von der Freundin geschenkten Kuchen (incl. Backform) im Treppenhaus vergessen, heimradeln, sich an den Kuchen erinnern, in die Uni radeln, auf halbem Weg einen Achsbruch im gestern stundenlang reparierten Rad bekommen, zu Fuss in die Uni weiterhetzen, sich dort von mir versichern lassen, dass hier kein Kuchen abgegeben wurde und anschliessend feststellen, dass das Semesterticket für die Busfahrt zum Bahnhof und die RB zur Exkursion zu Hause liegt.
25.04.06 . 14.36 . →
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Radfreundlichste Stadt Deutschlands.
Von wegen. Münster ist die Hölle für alle RadlerInnen, die sich mit mehr als Schrittgeschwindigkeit bewegen. Ein Labyrinth aus grobem Kopfsteinpflaster, zugeparkten Gerümpelgassen und am schlimmsten - flächendeckende fahrbahnbegleitende Radwege. überall. Die Bezeichnung Radweg ist dafür jedenfalls gnadenlos übertrieben. Unbefestigter Randstreifen würde es da schon genauer treffen. Unterbrochen durch tausende Einfahrten und abgesenkte Bordsteine, belegt mit glasiertem (!) Klinker, der schon beim geringsten Hauch Nässe zu Schmierseife wird, und das ganze Pflaster so verlegt, als ob da eine Kohorte epileptischer GrobmotorikerInnen auf die Strasse losgelassen wurde. Ich mache mir jedenfalls ernsthaft Sorgen um meine Felgen und meine Gesundheit.
Im Budget werden jetzt Mittel herbeigeplant, mit denen ich beim Sportverein Grün-Weiss das Sonderbenutzungsrecht für "unbeleuchtet auf Strasse rasen" bezahlen muss. RadComfort kostet halt mehr.
14.04.06 . 16.05 . →
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Auf gute Nachbarschaft
Niederländische Reisebusse auf dem Parkplatz "Innenstadt": Van Hool Reizen.
14.04.06 . 16.04 . →
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Damals, als wir noch inne Alpen sind
Ovomaltine ist auch nicht mehr das, was es mal war. Die Menge aller seltsamer und unbekannter Nüsse, die darin in Spuren enthalten sein können, wurde mindestens halbiert.
14.04.06 . 16.04 . →
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...?
Kryptischen Eintrag im Notizbuch nicht mehr entschlüsselt bekommmen, aber trotzdem nicht wegwerfen wollen:
Mensa-Lärm --> Some Bad Radiojokes Killed The Owl Ich nehme gerne Vorschläge entgegen, was das eigentlich sein sollte.
14.04.06 . 16.03 . →
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Auch hier
Hier hat sich seit dem Krieg nichts geändert. Selbst in Nottuln bauen die jungen Familien, aber hier ist ja alles voller Schläfer.
Die ganzen Professoren und Ärzte von der Uni in Münster.
14.04.06 . 16.02 . →
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Akkonditioniert
Namen für eine Kneipe, wenn es mit der Surfbude auf Maui wider erwarten doch nichts wird: Akkordeon, Akkzent, Akklamation, Akkregat, Akktionist, Akkson.
Anschliessend in der Küche aufgewacht und Gastronomiepläne entschieden verworfen.
14.04.06 . 16.00 . →
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dreizweieinsurlaub.
Jedes Semester der gleiche Stress: Kaum hat mensch den Stundenplan so halbwegs im Kopf und schafft es ±rechtzeitig in die Veranstaltungen, endet das Semester und eine neue Planung der ganzen Vorlesungen und Übungen, Praktika und Seminare muss her.
Die klassische Seminar- und Praktikumsplatzvergabe findet ja in der Regel nach dem Listenverfahren statt: im hintersten Flur des periphersten Institutes hängt plötzlich in den Semesterferien eine TeilnehmerInnenliste aus, von den n Plätzen sind bereits nach vier Stunden n durch irgendwelche Geoökologen belegt (alle in der gleichen Handschrift eingetragen - nota bene) und der Rest der Leute, der seine Ferien nicht auflauernd im Schichtbetrieb in den Fluren verbringt, krakelt sich trotz fettgedruckter Drohung untendrunter und quer auf den Rand, oder klebt mit Tesa noch ein weiteres Blatt dran, so dass schlussendlich 2n Leute auf dem Zettel stehen. Bei der Vorbesprechung platzt der Seminarraum aus allen Nähten, es wird reihum rumgeschubst und gedrängelt, anschliessend spielen die Anwesenden eine Runde Fachsemesterpoker und alle Einstelligen gehen ohne Seminarplatz heim. Dieses Verfahren wird in genau dieser Form für sämtliche Praktika wiederholt und sichert so die evolutive Weiterentwicklung der Anpassungsfähigkeit der Studis und einen erblich verankerten Hass auf die elenden, gruppendynamischen Geoökologen. Hier in Münster gibt es nun seit drei Jahren das gleiche Verfahren in neu&anders. Vermutlich durch Sachzwänge und andere fiese Monster verursacht, gibt es in unserem Fachbereich das ganze per Computer. 2000 würde das Ding vermutlich my-e-Seminarplace-Webappliance heissen, aber weil 2000 ja gottseidank nun schon eine Weile her ist, heisst unsere elektronische Seminarplatzvergabe einfach SEPPL. Dazu gibt es natürlich das passende Verb seppln und das nicht minder bäuerliche, kommentierte Vorlesungsverzeichnis KomVoz - dieses jedoch ohne dazugehöriges Verbum. Um zu einem Seminarplatz zu kommen, muss mensch sich also lediglich in der dafür vorgesehen Woche in die Wunschveranstaltungen einseppln und fertig ist das Semesterprogramm. Theoretisch. Praktisch ist seppln eine der lustigsten und spannendsten spieltheoretischen Anwendungen seit dem online-brokerage mit T-Aktien und grossen Teilen der deutschen Landbevölkerung. Denn die Plätze sind auch hier natürlich begrenzt und reichen vorne und hinten nicht aus. Darum gibts bei SEPPL zwei Faktoren, die aus den ganzen Wünschen eine geordnete Liste machen: Priorität und Quotient. So sortiert sich das ganze in Glückliche (oberhalb des "Roten Strichs") und UrlauberInnen (drunter). Klingt kompliziert, ist es auch. Die Priorität gewichtet den persönlichen Wunsch uuunbedingt in ein Seminar zu kommen. Priorität 2 schlägt Priorität 3, 1 schlägt 2. Davon gibts 1 bis 7 jeweils genau einmal und anschliessend beliebig oft die Priorität Ist-mir-Wurst. Der Quotient ist das Ergebnis der komplexen Funktion Fachsemester durch Anzahl der eingesepplten Seminare. Klar, je älter und konsequenter (fauler), desto grösser der Quotient. Dieser dient dazu, die nach Prioritäten sortierte TeilnehmerInnen-Liste nochmals zu klassifizieren. Wenn anschliessend trotzdem gleichbewertete Studis auf beiden Seiten des Roten Strichs stehen, lost das System automatisch aus, wer darf und wer nicht. Und als ob das nicht ausreichen würde, hat SEPPL das absolute Killerfeature extra: real-time. Belege ich nämlich das Seminar "Gurkenzüchten im östlichen Westfalen", so vergebe ich sofort eine Priorität und mein Quotient ändert sich ebenso sofort. Das hat zwei Effekte - erstens bekomme ich einen entsprechenden Rang in der GurkenzüchterInnenliste und zweitens geht sofort das grosse Umsortieren in allen anderen Listen los, in denen ich bisher mit einem anderen Quotienten stand. So kann ich dann urplötzlich im Seminar "Unsere kleine Wetterstation" unter den Roten Strich rutschen. Was mache ich dagegen? Richtig, ich kungele mir die Prioritäten so hin, dass ich in allen Seminaren wieder drüber bin, oder werfe halt die Gurkenzucht aus meinem Einkaufskorb. Die Folge: In allen Listen geht sofort wieder die grosse Sortiererei los. Was'n Spass. Noch lustiger ist das natürlich, wenn das nicht nur ich, sondern ca. 300 - 400 Leute aus der halben Fakultät eine Woche lang gleichzeitig machen. Denn erst am Freitag um Punkt 12.00 friert das System die Plätze in ihren jeweiligen Rängen ein. Falls es nicht zwischendurch mal abstürzt, weil die Datenbank auf einem dafür zwangsrekrutierten Arbeitsplatzrechner den unerwarteten Ansturm, unerwartet nicht bewältigen konnte. Es ist daher leicht vorstellbar, was sich die Woche über, für eine Stimmung aufbaut, wie Menschen Theorien und Strategien entwickeln, um doch noch ins Gurkenseminar zu gelangen, wie Quotienten mit Pseudoseminaren künstlich kleingetarnt werden, und wie dann am Freitag um kurz vor zwölf an sämtlichen Computern im gesamten Fachbereich hunderte von Studis dutzende von Fenstern auf ihrem Bildschirm auf- und zuklicken, schwitzen, leiden, zucken, jubeln und weinen wenn dann die Endergebnisse schlussendlich feststehen. Da ist Ebay 'n Scheiss gegen.
10.04.06 . 13.24 . →
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Hrmpf.
Ob jetzt wohl 2-3 Leute obdachlos sind? Meine Immobilie flüchtig, die Folgen verheerend.
06.04.06 . 18.43 . →
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Antidarwin für Das Gelände
Nun gut, Einführungsveranstaltung kann so einiges entschuldigen, aber dass ich heute doch tatsächlich unterschreiben musste, an einer Sicherheitsbelehrung über die Gefahren im Das Gelände teilgenommen zu haben, das ist doch schon grotesk.
Wer von meinen werten LeserInnen ohne Sicherheitsbelehrung ins Das Gelände geht, der/dem seien die wesentlichen Informationen hier nachgereicht, schliesslich ist Das Gelände ja nicht ohne: Zecken lauern überall und beissen, sind böse, übertragen miese Dinge, und wenn man eine findet, dann ja nicht selbst wegmachen, sondern zum Arzt gehen (ist ja mit unerwünschtem Nachwuchs auch nicht anders). Wer in einer Wiese einen Kilometer ausserhalb der Stadt rumläuft, kann nasse Füsse bekommen, darum sind Gummistiefel wichtig. Im Wintersemester soll mensch sich warm anziehen, denn dann ist es im Das Gelände besonders kalt, zumindest aber meistens kälter als im Sommersemester. Lange Hosen bieten dann Schutz. Sollten sich Gruppen auf eigene Faust ins (besagte 1 km vor der Stadt liegende) Das Gelände aufmachen, dann sollen sie sich beim Dozenten mit Ab- und Ankunftszeit anmelden und wieder abmelden, damit man bei Fehlen einzelner TeilnehmerInnen entsprechende Dinge veranlassen kann. Ist ja auch in den Alpen so usus, dann kann es hier im Das Gelände schon erst recht nicht verkehrt sein. Bin ich hier in einer SportgeographInnen-Veranstaltung gelandet?
04.04.06 . 18.02 . →
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Autobahn
sieht Atombahn zum vertippen ähnlich. Leider ergibt letzteres keinen wirklichen Sinn, aber ein schönes Wort ist es trotzdem, finde ich.
02.04.06 . 00.26 . →
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Gute Nachrichten, die (fast) niemanden interessieren
a) fette 2007 Punkte. Nach drei Jahren, endlich. Vielen Dank an alle mehr oder weniger anonymen SpenderInnen. Ihr dürft euch ab sofort bei mir auf Häppchen und O-Saft an ausgewählten Bahnhöfen einladen.
b) ich bin umgezogen. So mit neuer Adresse und so. Und wieder Festnetz, sprich die Telefonzelle wird in absehbarer Zeit abgeklemmt. Wer Adresse und/oder neue Nummer braucht, frage mich später nochmal, gerade erinnere ich mich weder ans eine noch ans andere.
02.04.06 . 00.21 . →
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Gerd ist doof.Aber so richtig. Entweder er versucht jetzt die - zugegeben erfolgreiche - "Ich-weiss-von-nix-und-ausserdem-hab-ich-mein-Ehrenwort-gegeben"-Masche, oder in seiner Regierung hat jedeR gemacht wonach gerade Lust war.
02.04.06 . 00.12 . →
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Grosse Gefühle auf der Autobahn
Nach stundenlangem Rumgegurke auf der Autobahn zwischen Köln und Nirgendwo, nachts, im Regen, mit erbärmlichem Radioempfang und erbärmlichem Programm schaltet das Radio automatisch einen Sender weiter, und es setzt an Petulia Clarck zu ihrem unsäglichen "Downtown", als am Horizont im Talkessel die Lichter von Alzey-City auftauchen: Roller-Billigmöbel, Mediamarkt, real und das schillernde Rheinhessen-Center.
01.04.06 . 23.50 . →
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