Ein Heidenspaß
Mitglied der Kirche wurde ich irgendwie. Weder wurde ich gefragt, noch waren die Verantwortlichen besonders überzeugt. Ehrlich gesagt, weiss ich nichtmal, wie das zu der Zeit, dort überhaupt gehen sollte, aber egal, es ist weder interessant, noch nützlich, diese Details jetzt in Erfahrung zu bringen.
Fakt ist, ich hatte in meiner Schulzeit Religionsunterricht genießen dürfen, konnte mit dem ganzen Konzept und seinen Promotern nichts anfangen, hatte aber eine guten Grund weiterhin Scheinchrist zu sein: in Ethik musste mensch mehr arbeiten. Später fiel dieser Grund natürlich weg, und der einzige Nutzen war ein Zweibuchstabenakrützel auf der Lohnsteuerkarte und gelegentlicher Printspam im Briefkasten. Nutzen ging somit gegen Null, der Schaden allerdings auch, ich konnte den Printspam immer stressfrei in den Papierkorb entsorgen und Kirchensteuer habe ich IIRC nie gezahlt - und wenn war es eh so wenig, dass ich mir deshalb erst recht nicht die Mühe gemacht hätte, mich überhaupt mal um Steuerzeugs zu bemühen. Heute habe ich es allerdings hinbekommen, tatsächlich um 8.00 vor einer deutschen Behörde zu stehen, und Dinge zu erledigen, die schon seit vielen Semestern ganz am Boden meiner Erledigen-wenn-sonst-nichts-zu-tun-Liste stehen. Wie gesagt, Mitglied wird man ratzfatz, keiner fragt und rumms ist das Akrützel auf der Lohnsteuerkarte. Loswerden ist etwas mehr Aufwand. Zum Beispiel um 8.00 Uhr Nachts zum Amtsgericht gehen. Dort erstmal eine Weile von Gebäude zu Gebäude verwiesen werden (MS ist Juristenhochburg). Gebäude C finden und dort erstmal Terorristencasting. Ein kugelsicheres Aquarium, freundlicher Schnauzer über Gegensprechanlage, Maschine mit dem Pieep und Maschine mit dem Brtzz. Taschen leeren, Uhr, Telefonzelle, Gerümpel auspacken, Pass vorzeigen und Verhör light: Was wollen Sie hier? — Kirchenaustrittsrhabarber Sie meinen Kirchenaustrittssachen? — Dann eben das. Abteilung Verwaltungs- und Amtsfallera, zweiter Stock, Westflügel, n-ter Gang, Zimmer zweihundertdrölfzehn. — Nadann. Im Terrorcasting gnadelos durchgefallen und zur Strafe ins AMTsgericht – gebohnerte Flure, Türen (Verwaltungsdirektor), Türen (Teeküche), Türen (Archiv! Kein Eintritt! Kein Zugang! Keine Tür!), Türen (Feuerlöschgerät), Türen (nochvielmehr). Der Amtsakt selbst, hingegen sehr unspektukulär und erfreulich kostenlos, wenn mensch endlich Zimmer, die Vertretung für den Montag, den aktuellen Aufenthaltsort der Montagsvertretung und weitere langweilige Details überwunden hat.
30.01.06 . 10.24 . →
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Es geht weiter mit Rhabarber-Lightculturedings
22.01.06 . 17.53 . →
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Barrierefreies Institut
Unser Institut ist barrierefrei. Schließlich kommt man überall auch mit dem Rolli hin. Manchmal allerdings auf Umwegen.
Unser Institut besitzt sogar zwei Eingänge und zwei Fahrstühle, an jedem Eingang einen. Und einen Hörsaal, mit wichtigen Veranstaltungen und rollitauglichen Plätzen. Weil der Hörsaal eine wichtige Einrichtung ist, ist es nur verständlich, dass mensch da einfach hinkommt: Durch den Westeingang und dann einfach 15 Meter über den Flur gerade aus. Ausser mensch fährtRolli. Dann ist es etwas umständlicher. Zunächst muss mensch dann durch den mit Rädern vollgestopften Vorplatz sich zum Osteingang durchkämpfen, weil der Westeingang keine Rampe hat. Anschließend mit dem Lift ins 1. OG fahren, weil im EG der Durchgang ab Konfektionsgröße XXL unpassierbar ist. Dann mit dem anderen Fahrstuhl wieder ins EG und über den Flur in den Hörsaal. Praktisch, nicht? Falls es brennen sollte, spekuliert der Brandschutz offensichtlich darauf, das die RollipilotInnen sich schon im richtigen Teil des Gebäudes aufhalten werden, oder stuntreif über die Treppe in die rettende Freiheit herausschanzen.
20.01.06 . 10.25 . →
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Tuntenhausen
Die christlich vereinigten katholischen Männer von Tuntenhausen sind ein bayerisches Phänomen von landesweitem Interesse. Hier tritt der katholische Glaube aus seinem Schema heraus und drängt in seine Verantwortung für Kirche, Gesellschaft und Staat.
Hier gibts mehr davon …
17.01.06 . 08.36 . →
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Alternative Habitate für alternative Betriebssysteme
Telekomtelefondusche (uMag-LeserInnen wissen mehr) mit neurdings werbeblinkendem TFT über dem Telefon.. Auf dem Display: ein T-mangentaner Bildschirmhintergrund und oben links die fröhliche WMaker-Desktopklammer.
Womit erneut bewiesen wäre, dass WMaker der WM des Bösen[tm] ist. Handykartenverkauf-O-Mat. Bootetet planmäßig BSD, lädt sogar freebsd-firewire - und ist sehr stolz darauf, findet aber anschließend kein X und bleibt in Ermangelung einer Tastur mit login-prompt liegen. tabacomat589 login:
16.01.06 . 19.04 . →
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medium
Mama, ist Jesus schon tot? Ha-a? Mama? Mama?
— Naja, so halbtot schon irgendwie…
16.01.06 . 11.54 . →
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Hierarchien der Koryphäen (1)Wieso forscht denn unseresgleichen (oder zumindest das, was aus uns mal theoretischerweise werden könnte)? Nun meistens, weil mensch mit dem tollen Fachgebiet keinen passenden Job mehr in der freien Wirtschaft finden konnte, oder weil es trotz intensiver Suche keine freie Wirtschaft hierzu gab. Continue reading "Hierarchien der Koryphäen (1)"
12.01.06 . 15.48 . →
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Sexcontent
Also das gibt mir jetzt zu denken. Sucht mensch mit google nach der "größte Orgie der Welt" so wird pflichtbewußt der Rhabarbereintrag zu Weihnachten in Münster präsentiert. Auf Platz eins wohlgemerkt. Seltsam genug.
Um so seltsamer und perverser die trotz, oder eher wegen des Einleitungstextes "Weihnachtsmann mit seinen Wichteln" dann darauf klicken. Diese Sorte Psychos kommt im Schnitt einmal täglich auf den Rhabarber. Bäh.
11.01.06 . 17.50 . →
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powerless411
anerkannte AsylbewerberInnen in 2005. Wenn mir nochmal jemand mit "das Boot ist voll" kommt, dann könnte ich durchaus ungehalten werden. Die Menschenrechte haben allerorten landunter, aber Deutschland tut noch was dafür. Respekt.
Das sind übrigens dicke 0,9 % aller Anträge, die mit knapp 29.000 den geringsten Stand seit 1983 erreicht haben.
09.01.06 . 18.24 . →
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Hot-Offer!-New-Rare!-TOP!!!!11
Mein defektes iBook ist bei iBäh eingestellt. Und hej, ich habe nur verdammte 3 Stunden dafür gebraucht. Zur Bespassung gibts hier an dieser Stelle aber das lustige GuterHonkBöserHonk-Spiel von eBay. Immerhin komme ich als Markendealer nicht in diese Verlegenheit, oder ist es eher ein "defektes
09.01.06 . 17.54 . →
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fremdcontent
Der Adressat dieses missglückten Kommentares in seinem Blog wird sich schon angesprochen fühlen...
hmm. dann motzen wir mal eine runde, aber selbst gemotze im blog ist ist ja immerhin primärer fremdcontent. erstens. das ganze hier wird mehr und mehr unübersichtlich. oder dein css-ist kaputt, aber die kommentare in gross lediglich klein links in die sidebar zu packen ist baehbaeh. zweitens. muss ich dir hiermit jegliches geek-verstaendnis absprechen. gadgetchallenged? oede canon-digiknipse ohne jeglichen geekbonus und schlimmer noch ms-tastaturen mit internet- und email-tasten. jungejunge. als naechstes freust dich ueber den neuen rechner mit 34-in-one-cardreader? so nicht. ausserdem saugt das doofe capcha-dings. sollen die bots oder ich das ding nicht lesen koennen? dritter anlauf... vierter anlauf... gleich landets im rhabarber. grrr. nu is gut.
09.01.06 . 12.25 . →
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Nachtrag zum Jahresrückblick
Der Deutschlandfunk hat "Aus Umwelt und Landwirtschaft" in "Umwelt und Verbraucher" umbenannt und schlimmer noch, Jingles eingeführt.
Um aber selbst mit Jingle sowas von Out-of-Mainstream zu sein, wie es nur möglich ist, werden jetzt 2-sekündige, atonale, komplett unmusikalische Klangschnipsel aus einem experimentellen Jazzkonzert für Schlagzeug, $Saiteninstrument und sterbende Katze gespielt. Wenn das mal nicht billiges Punktesammeln bei den PowerbildungsbürgerInnen und jenen, die sich dafür halten, ist. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.
07.01.06 . 00.29 . →
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