Fast fertig
Dieser Eintrag kündet davon, dass ich es tatsächlich geschafft habe, das iBook unter Linux ins Funknetz der Uni Münster zu bringen. Eine Dokumentation dieses Leidensweges, folgt demnächst. Jetzt muss ich erstmal 2 - 3 GiB Updates und Erweiterungen laden.
31.10.05 . 19.45 . →
| Comments (0)
this entry intentionally left blankHaha.Angewandte Trägheitssätze
Gestern neue Bestzeit in vierdimensionaler Bewegung bei Berücksichtung der universellen Entropie aufgestellt:
2300 Meter Autobahnstrecke, –3 Nettohöhenmeter und 100 ml verbrannten Treibstoffs, bei der Beschleunigung einer Masse von 2600 kg. In 185 Minuten.
24.10.05 . 12.00 . →
| Comments (0)
Monsun saugt, insbesondere nachts.
Irgendwann einmal erwischt es auch die hartnaeckigsten Medienverweigerer. Der boese Instantmassenmainstreamdudelfunk kommt ueber mich wie schlechtes Wetter ueber Asien. Unvermeidbar und unverhaeltnissmaessig viel. Billiger Uebergang zu einem ernsten Thema:
Tokio Hotel. Von Sekundaerliteratur und –medienverwertung zur Genuege gewarnt und entsprechend vorbelastet, hatten die Jungs mitten in der Nacht bei Regen auf der A5 kurz vor Frankfurt also wahrlich keinen leichten Start, und erst recht keine fairen Bedingungen. C'est la vie. Rueckblickend muss ich sagen, dass das noch viel zu gut ist. "Durch den Monsun" loeste schlagartig Annette Louisidingsbumsens "Ich will doch nur spielen" als Hatesong des Jahres auf der Stelle ab. Nach 60 Sekunden, allerhoechstens. Das Keine Melodie, kein eingaengiger Text mit uebersichtlichem Inhalt, kein Refrain, kein Saenger. Fuer Musik der Sparte Musikantenstadl fuer Berufsjugendliche ist sowas IMHO verheerend. Ich will jetzt DJ Bobo nicht ueberbewerten, aber er hatte die drei obigen Punkte immer gut bedient und war trotzdem abgrundtief scheisse. Und hej, ist Stimmbruch the new Authenzitaet? Igitgitt. Du bist Deutschland, du bist "Magdburg Pension".
21.10.05 . 11.13 . →
| Comment (1)
Richtige Uni[tm] und was dazu gehört
CIP-Pool, neben mir Madamme in rosa Daunenjäckchen (bauchfrei) und mit einem Pfund Schminke (apricot + Mr.Spock-Augenbrauen) im Gesicht, in der wohlarrangierten Frisur (siehe hier) eine Versace-Sonnenbrille (12,7° C, bedeckt) und eine "Louis Vutton"-Tasche (passt halbes Schwein hinein) auf dem Stuhl daneben. Auf dem Tisch das aktuelle Moto Razr (lächerlich groß*) mit albernem Anhängsel (dernier crie und obendrein funkelnd).
Madamme blickt verzweifelt um sich, sieht bei mir auf dem Monitor was komplett anderes, als auf ihrem (viel Text in weiss auf schwarz statt Internetseite mit Knöppes), blickt nach links, sieht offensichtlich auch was falsches und stellt dann in den CIP-Pool die folgende Frage: Hat hier irgendjemand zufälligerweise mit Blablubb seine Veranstaltungen schon belegt? Ich bekomme auf dieser Seite immer einen komischen Fehler. Das Glück ist auf Madammes Seite, denn ganz hinten sitzt ihre Schwester (die sehen sich aber auch alle verdammt ähnlich), die bereits mit Blablubb ihr Semester modularisiert hat: – Ja, was klappt denn nicht? Na, ichbekomme hier so eine Fehlermeldung mit "Auto-Ausfüllen", ich habe nix gemacht und das kam plötzlich, was soll ich jetzt tun? – Oh, die hatte ich auch, aber ich klicke Fehlermeldungen immer mit dem kleinen X in der Ecke weg und dann klappt alles. JA! Das klappt, vielen Dank! Ich muss mir unbedingt ein paar von diesen Springe-mit-dem-Fön-in-die-Wanne-Kärtchen drucken lassen. * sogar die Telefonzelle ist kleiner, und die ist obendrein auch noch gelb, was bestimmt dicker macht als silberglitzer.
19.10.05 . 14.46 . →
| Comments (3)
Treibs mir mit Strähnchen, du wildes Tier, du!
Im Bus nachts auf der Heimfahrt aus der Lektüre meiner Sitznachbarin aufgeschnappt:
Welche Einflussfaktoren (Bedürfnisse) sind beim Friseurkunden maßgebend für ein Handeln nach triebmäßigen Motiven? Quelle: $Ausbildungsfragen für FriseurInnen Vorgeschlagene Antworten: Neugierde, Nachahmungstrieb, Geltungsdrang.
19.10.05 . 10.07 . →
| Comments (0)
Weisses Rauschen
Rhabarber befindet sich in bester Gesellschaft, wenn man Tante Guggl glaubt. So führt eine Gugglsuche nach "feldpost halbe" tatsächlich zu einem Rhabarber-Treffer auf der ersten Seite, sogar Platz 6. Dort steht aber der Eintrag
Rhabarber - [ Translate this page ] Feldpost aus der digitalen Provinz. Ein Besuch an einer richtigen[tm] Uni zeigt ... mit Fedora-Linux und ist insgesamt etwa genau so groß wie das halbe AKK. ... www.briet.de/item.php?i=107 - 11k - Cached - Similar pages so deplaziert zwischen dem ganzen Weltkriegskesselkruschd von Stalingrad und Halbe, dass ihn tatsächlich jemand angeklickt hat.
19.10.05 . 06.32 . →
| Comments (0)
Deutschland rebelliert
... eigentlich chronisch ungerne, so dass es geschichtlich erwiesen ist, dass die BürgerInnen dieses Landes dermaßen rebellions- und revolutionsdicht sind, dass mehrere davon zu unterschiedlichster Zeit quasi spurlos an ihnen vorübergegangen sind.
Aber wehe dem armen Personal der Deutschen Bahn. Bereits Kleinigkeiten reichen aus, um zu hemmungsloser Verbrüderung unter den Reisenden zu führen. Und wer die Deutschen kennt, mag es in der Regel nicht gerne, wenn sie anfangen sich zu organisieren. Es finden sich RädelsführerInnen und Gefolgsleute, der ganze Zug mosert, motzt, schüttelt mit dem Kopf und mault an den Gepflogenheiten der Bahn, der Neuen Zeit und überhaupt, dem Untergang sei dieses Land eh geweiht. Ebenso symptomatisch für diese Art von Revolte, ist es dass der marodierende Mob in den seltensten Fällen weiß, wiese gerade der Zug steht, wieso die Fahrtrichtung geändert wird, oder was es alles bedeuten kann, wenn Züge betriebsbedingt eine Umleitung fahren müssen – in der Regel wenig gutes, an anderer Stelle. Doch nicht nur die Bahn leidet, auch das elitäre Studivolk verfällt dem Morbus teutonicus, wenn es in der Mensa trotz langer Schlange keine Fettpuffer gibt. Man steht, nölt, motzt aus der Sicherheit des anonymen Mobs in Richtung Ausgabe und wenn sich die ersten endlich durchgerungen haben statt Fettpuffer Chili con Carne zu nehmen, dann schaffen sie es obendrein noch den Rest der ohnehin schon nicht vorhandenen Warteschlangenordnung vollends zu zerstören. Ja liebe Studis, ihr werdet es kaum glauben, aber das Stuwe kam nicht diesen Dienstag spontan auf die Idee, Fettpuffer statt um 13 Uhr lieber mitternachts zu verkaufen. Die werden einen – Vorsicht Erleuchtung voraus – Grund haben, eine Ursache eventuell, unser aller Lieblingswort: Sachzwänge sogar? Diese Korrelation von Ignoranz und revolutionärem Bewußtsein gibt allerdings die Hoffnung, eine Weltrevolution eben hier, in Deutschland starten zu können. Sie dürfen nicht verstehen wieso, und schwupps hat man eine wilde und planlose Horde, die ihrem nächsten Führer folgt. Das Bedienen von niederen Beweggründen kann je nach Gusto das nächste Mal vielleicht auch entfallen.
18.10.05 . 20.09 . →
| Comments (0)
Neulich mit Gott beim Joggen
Was schaust denn so betrübt daher?
– Ich fühle mich so alt zwischen dem ganzen jungen Gemüse. Tja. – Die fangen jetzt alle im ersten Semester an und sind total aufgeregt, wie das richtige Leben wird. Das gibt sich wieder, diese Lust am neuen Leben. – Joh, aber etwas davon wäre schon nett. Willst du wirklich nochmal ins erste Semester? Die ganzen Kinkerlitzchen erneut? Ist nicht dein Ernst. – Naja, alles muss man ja nicht neu machen, aber so ohne Altlasten in ein neues Leben, das wäre doch nett - findest du nicht? Das glaube ich, gibt ja genug was besser zu machen wäre... Aber mit dem Bart wird das nix. Der muss ab. – Der Bart? Neee, da sehe ich ja total deppert aus, gleich fünf Jahre jünger ... äh, ich sehe das Problem. Tja. – Kann ich da nix rauswurschteln? Irgendein fauler Kompromiß? Mit so nem Bart wird das nix. Sagte ich doch schon. – Schön doof das. Und was bekomme ich für einen ordentlichen Bart? Weil heute dein Glückstag ist - ich habe hier so ein drittes Semester in recht gutem Zustand rumliegen, wollte ehrlich gesagt, auch lange keiner haben. – Drittes klingt passabel. Aber nichts ekliges, so Nanozeug oder Jura. Nö. Solide LöK. Sogar noch in Diplomqualität - sowas gibts nicht mehr oft. – Stimmt, sieht echt schniecke aus. Nehme ich. Na also. – Tja. Und puff - war ich unrasierter Landschaftsökologe im dritten Semester. Deshalb liebe Kinder aufgepaßt, wem ihr alles frühmorgens beim Joggen im Wald begegnen könnt.
17.10.05 . 16.04 . →
| Comments (2)
Mobile-Promoters-Deathmatch
Eine Frage:
"Ich brauche keinen Festnetzanschluss, will aber von zu Hause mit Linux ins Netz." Vier Lösungsansätze: E-Plus: Wir haben hier ein Produkt XY, damit kommen Sie mit UMTS ins Netz. Falls UMTS nicht verfügbar ist, GPRS. Ein Vertrag und wählbare Volumen/Zeit-Packete. Mit Linux kenne ich mich nicht aus, die Karte hat lediglich Software für Windows. Vielleicht können Sie ja was mit der Modellbezeichnung Fonitron-3000 finden. B-Note: Stressfrei, Angebot verständlich erklärt, bunten Zettel mitgegeben, weint bestimmt nicht die ganze Nacht weil ich nichts gekauft habe. O2: Wir haben hier Produkt XY, aber nur noch 3 Stück, danach haben wir Produkt ZX, das ist das Gleiche, kostet aber 100 Euro mehr. Die andere Variante PQ wollen Sie nicht haben, die ist brutal teuer. Achja, ist alles mit UMTS. Linuxsoftware ist nicht dabei, braucht aber keiner, Sie können ja Windows einspielen. Nein, die Karten Fonitron-3000 stellen wir her, da gibt es keine Linuxtreiber. B-Note: Sehr Geschäftstüchtig, auf Acid, nebenbei mit anderem Shop telefoniert und erklärt, dass dem Kunden dort auf keinen Fall irgendwas gegeben werden sollte, ausserdem noch eine Reklamation abgewickelt und eine Ledertasche verkauft und außerdem auch noch einer Oma erklärt, wie sie mit ihrem tollen neuen Razr SMS liest, weil die neue Nummer, die ist per SMS verschickt worden. Hat mir den gleichen bunten Zettel dreifach mitgegeben, eine Kopie mit draufgekrakelter interner Supportnummer für O2-Shop-Manager (ja, ich habe es ausprobiert) - Notizzettelmangel eben. Würde sich über einen Kopf und vier Arme mehr bestimmt freuen wie Oskar. Mich vermutlich vergessen, noch bevor ich aus seinem 16 qm - Shop raus war. Nachgeschmack wie bei einer Achterbahn. B-Note: Was ein Verkäufer! Hätte ich Geld, ich hätte den ganzen Laden gekauft, ein, auch was zehn Super-Spar-Set-Packs für Oppa geholt und diesen Gebrauchtwagenhändler als persönlichen Animateur für das morgendliche Aufstehen fest engagiert. CHAKKA!! B-Note: gibts nicht ohne Festnetzanschluss.
14.10.05 . 11.15 . →
| Comment (1)
Die, die my Liebling, die.
Even when I will be dead - I'm still gonna bang ma head.
Trotz der meta-maidenschen Zeichnung in der Mitte des vom obigen Spruchs gesäumten schwarzen Kapuzenpullis wollte mir heute Vielleicht gibt er trotzdem einen mörderischen Melodic-Metaller ab, wenn er Gitarre spielen sollte (für Bass war er einfach zu schmächtig), dann können sich die ganzen Tüddelbands, von denen ich den Namen immer vergesse, warm anziehen. Bang on Beavis! Tompas mag die gemeinten Bands bitte in den Kommentaren nachtragen. Danke.
13.10.05 . 12.40 . →
| Comments (0)
leben ist überbewertet, heutzutage.
vor der klinik für reha und prothesenkunde eine gruppe rauchender männer anzutreffen. alle im rollstuhl und mit durchschnittlich 1,5 beinen. spekulieren vermutlich drauf, dass für einen e-rolli auch ne halbe lunge kondition reicht.
11.10.05 . 17.06 . →
| Comments (0)
cat content sucks even more
Zum einen natürlich weil Rhabarber kein Blog ist, und zum anderen, selbst wenn es eines wäre, gälte nichtsdestotrotz die Feststellung, dass beliebig herbeientropierter Inhalt nochmals schlechter wird, werden dort Katzenthemen, oder schlimmer noch Katzenbilder herumgereicht.
Mit Rhabarber passiert sowas nicht. Dafür gebe ich mein Ehrenwort. Und weil einer mal den Anfang machen muss: die internationale Kampagne gegen Cat-Content in Blogs, Meta-Blogs und Non-Blogs. Button bitte hier entnehmen.
10.10.05 . 00.44 . →
| Comment (1)
`touch mcornils.saugt`
(Page 1 of 2, totaling 18 entries)
» next page
|
ArchivesQuicksearchBlog abonnierensonstwoBlog Administration |
Angemerkt